Wer sonst schafft kleine Klassen?

Veröffentlicht am 14.01.2009 in Presse

SPD will kleinere Klassen, weniger Schulstress und mehr Gerechtigkeit

„Kein Kind darf zurückgelassen werden“, erklärte Roger Podstatny, Landtagskandidat im Frankfurter Westen die zentrale Aussage der neuen Schulpolitik. Die SPD stehe als „Aufstiegspartei“ für eine Schule, die das einzelne Kind in den Mittelpunkt stelle. „Alle Kinder sollen gleiche Chancen haben“, forderte Podstatny. Jedes Kind habe Anspruch auf die bestmögliche Bildung.

Die SPD Hessen habe mit dem „Haus der Bildung“ ein zukunftsweisendes Konzept vorgelegt, das dafür die Voraussetzungen schaffe. Das pädagogisch unsinnige Turbo-Abitur (die so genannte G8-Regelung) solle wieder abgeschafft werden. In der Bildungspolitik habe Roland Koch und die CDU versagt. Das zeigten verschiedene Studien, bei denen Hessen hinten liege: Platz 13 bei der Grundschul-Lesestudie IGLU und Platz 12 im Bereich der Naturwissenschaften bei PISA. „Die Unterrichtsgarantie der CDU-Landesregierung war ein Etikettenschwindel“, erklärte Podstatny weiter. Nie wurde das Versprechen gehalten, Unterricht nach Stundentafel nur durch echte Lehrerinnen und Lehrer zu geben. Daher habe die SPD in den acht Monaten im Landtag die „Unterrichtsgarantie plus“ abgeschafft und durch ein System der verlässlichen Schule ersetzt.

Die SPD stehe für Förderung schon für die Kleinsten, für wohnortnahe Kindergärten und Grundschulen und ein längeres gemeinsames Lernen. „Mehr echte Ganztagsschulen ermöglichen eine optimale Förderung und verlässliche Betreuung.“ Die Lehrerversorgung solle sich mit einem Sozialindex an den Voraussetzungen der jeweiligen Schule orientieren. Schüler aus bildungsfernen Familien müssten in kleineren Klassen unterrichtet werden. Nur so könne man dem unsäglichen Zusammenhang zwischen Bildung und Herkunft entkommen.

Auch die Kindergärten haben die Sozialdemokraten im Blick. Sie sollen für Eltern kostenlos sein. „Hier werden die Grundlagen für den Bildungserfolg unserer Kinder gelegt“, so Podstatny weiter. Wichtig sei Bildungsgerechtigkeit auch nach der Schule. „Nur mit der SPD wird es keine Studiengebühren geben.“

 

Homepage Roger Podstatny

Mitglied werden

Roger Podstatny

SPD im Römer

www.spd-im-roemer.de

Arbeitnehmer in der SPD

News

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de