
„Die SPD Sossenheim begrüßt die Entscheidung der Stadt Frankfurt gut 20 Jahre nach seinem Tod seine Grabstätte zum Ehrengrab zu ernennen und damit eine weiter dauerhafte Erinnerungsstelle zu schaffen. Die SPD Sossenheim hat schon kurz nach seinem Tod darauf gedrungen, dass mit der Chlodwig-Poth-Anlage im Sossenheimer Unterfeld eine Erinnerungsstätte an den großen Sossenheimer Künstler einzurichten,“ erklärt Roger Podstatny, Co-Vorsitzender der SPD Sossenheim.
Chlodwig Poth gehört zu den großen Persönlichkeiten, die eng mit der Sossenheim verbunden sind. Als Satiriker und Karikaturist, Mitbegründer der Satirezeitschriften Pardon und Titanic sowie Zeichner der Neuen Frankfurter Schule, prägte er das Komikverständnis in Deutschland richtungsweisend mit und trug maßgeblich dazu bei, die Mainmetropole zur Satire-Hauptstadt Deutschlands zu machen. Seine in Titanic erschienene Cartoonreihe „Last Exit Sossenheim“ machte den Frankfurter Stadtteil, in dem er selbst ab 1990 lebte, bundesweit berühmt. Bis heute ist die Erinnerung an ihn lebendig geblieben. Bereits 2006 wurde auf Anregung der SPD im Ortsbeirat 6 einer seiner Lieblingsorte nach ihm selbst benannt. In der Reihe der Objekte der Komischen Kunst im Frankfurter GrünGürtel erinnern in der Chlodwig-Poth-Anlage zwei Bildstelen an das zeichnerische Werk des Künstlers und laden zum Verweilen ein.



