Marianne Karahasan erhält Ehrenbrief des Landes Hessen

Veröffentlicht am 21.03.2010 in Presse

SPD Sossenheim freut sich über die Ehrung ihres Vorstandsmitgliedes

„Die SPD Sossenheim freut sich, dass Marianne Karahasan für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet wird. Besonders ihr unermüdlicher Einsatz bei der AWO ist besonders hervorzuheben. Sossenheim wäre ohne Marianne um einiges ärmer,“ meint Roger Podstatny.

Marianne stammt aus einer Arbeiterfamilie in Bayern und war schon mit 13 Jahren bei der Sozialistischen Jugend Deutschland „Die Falken“ dabei. Schon in jungen Jahren wurde Marianne Karahasan, geb. Schildbach, sowohl in der Familie, beide Elternteile waren überzeugte Sozialdemokraten und aktive Mitglieder des Arbeiter-Turnvereins in Amberg/Oberpfalz; als auch durch „Die Falken“ politisch geformt. Seit dem sie in Frankfurt-Sossenheim wohnt, ist sie bei der Arbeiterwohlfahrt aktiv. Den Ortsverein der AWO in Sossenheim führt sie seit über 20 Jahren als Vorsitzende. Damit ist sie die am längsten amtierende Vorsitzende in der Geschichte der Sossenheimer Arbeiterwohlfahrt.

Ihre ehrenamtliche Tätigkeit begann nicht mit der Mitgliedschaft und dem unermüdlichen Engagement bei der AWO. Sie war in Amberg, in ihrer Geburtsstadt, in den 50er Jahren auch beim Bayrischen Roten Kreuz als Schwesterhelferin ehrenamtlich tätig. Nach ihrer Hauswirtschafslehre wurde Marianne Fabrikarbeiterin bei den Siemens-Schuckert-Werken, in Amberg. Sie wurde auch gleich Mitglied der Industriegewerkschaft Metall.

In Frankfurt fand Marianne bei einer Groshandelsfirma eine Arbeit. Dort war sie wieder gewerkschaftlich aktiv und wurde in den Betriebsrat gewählt. Diesen leitete sie viele Jahre als Vorsitzende. Später wechselte als Verwaltungsangestellte zur Gewerkschaft HBV.

Sie war auch in der SPD aktiv. Insbesondere in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) und im Ortsverein Sossenheim, wo sie als Vorstandsmitglied und viele weitere Jahre als Vorsitzende die Geschicke des Ortsvereins lenkte. In den 90er Jahren wurde sie in das Stadtparlament gewählt. Nach einigen Jahren musste sie diesen Posten aus familiären Gründen aufgeben. 12 Jahre war sie ehrenamtliche Richterin bei der Großen Jugendstrafkammer des Landgerichtes Frankfurt am Main.

Sie leitet seit über zehn Jahren das Stadtteilzentrum der AWO in Sossenheim. Wenn man sie fragt, wie konnten sie dies alles schaffen, antwortet sie ganz bescheiden: „Das ist nicht allein mein Werk. Es ist das Werk vieler ehrenamtlich engagierter Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt. Und das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichsten Bereichen, Vereinen, Verbänden und Organisationen ist das Fundament einer jeden demokratischen Gesellschaft!“

 

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Roger Podstatny

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